ZUKUNFTSFORUM

Ökonomisierung und Digitalisierung der Energiewende

23. Juni 2015
F.A.Z.-Atrium, Berlin

(im Vorfeld zum BDEW-Kongress)

 

Marktprinzipien haben bislang für die Transformation des Energiesystems lediglich eine untergeordnete Rolle gespielt: So erfolgt beispielsweise die Standortwahl von PV- und Windkraftanlagen weitgehend unabhängig von den Netzausbaukosten. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sollten jedoch sowohl der Netzausbau als auch die weitere Ansiedlung von dezentralen Erzeugungskapazitäten über Preissignale gesteuert werden.

Der Entwurf des Grünbuchs (BMWi) behandelt nun mit der Weiterentwicklung der Spot- und Regelleistungsmärkte, neuer Anreize zur Bilanzkreistreue sowie mit der Anpassung von Entgelten, Umlagen und Abgaben wesentliche Stellschrauben für eine Reform der Energiemarktordnung. Angesichts der weiter zunehmenden Kleinteiligkeit der Stromgestehung und der steigenden Anzahl erzeugender Verbraucher (Prosumer) droht eine enorme wirtschaftliche Ineffizienz, wenn Ressourcen wie Wärmepumpen, Dach-PV-Anlagen, BHKWs, Batterien oder Gebäude als Speicher nicht marktlich erschlossen werden. Gleichzeitig senkt die umfassende Digitalisierung energiewirtschaftlicher Prozesse die Kosten für die Einbindung der dezentralen Energieanlagen und der steuerbaren Lasten rasant. Entsprechend ist der Strommarkt weiterzuentwickeln, so dass die Erschließung verteilter Ressourcen (sog. Flexibilitäten) wettbewerblich angereizt und ihrer Unterauslastung entgegengewirkt wird.

Das Zukunftsforum Ökonomisierung und Digitalisierung der Energiewende diskutiert mit Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft die Frage nach einer Marktordnung für eine verteilte Energiewirtschaft, die effektive Anreize zum Einsatz von Informationstechnologie setzt und einen diskriminierungsfreien Wettbewerb zwischen den Ressourcen garantiert.

Die Slides zu den Vorträgen finden Sie unter dem Menüpunkt "Agenda".

 

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