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Team Fincite

Co-Founder Ralf Heim

Ihr seid drei Gründer. Wie habt Ihr Euch kennengelernt und wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Fincite zu gründen?

Friedhelm und ich haben uns durch einen Bekannten kennengelernt. Damals haben wir über eine Kooperation zwischen unseren vorheriigen Unternehmen nachgedacht. Neben diesen Gesprächen haben wir schnell viele neue Ideen entwickelt. Eines Tages kreisten wir um die Frage, warum uns Banken nicht viel intelligentere, individualisierte und digitale Dienstleistungen rund um das Thema Investments anbieten. Diese Frage hat uns nicht mehr losgelassen. Friedhelm und Stefan kannten sich schon seit der Schulzeit und hatten bereits gemeinsame Unternehmen. Zu dritt haben wir dann die Gründung geplant und sind bis heute noch in dieser Runde die einzigen Gesellschafter und Geschäftsführer.

 

Finanzdienstleistungen erleben gerade einen großen Umbruch, wozu FinTechs einen nicht unerheblichen Beitrag leisten. Was zeichnet Euer Angebot aus und worin liegen die Vorzüge Eures Angebots gegenüber klassischen, sprich analogen Anlagedienstleistungen? Was ist der Mehrwert für Eure Kunden?

Unser Angebot befähigt Finanzdienstleister, ihren Kunden individualisiert zugeschnittene Beratung und Portfoliomanagement-Leistungen anzubieten. Auf unserer Software kann der Finanzdienstleister seinen Kunden mit all seinen Konten, Depots und Vermögenswerten erfassen und ihm damit passende Leistungen rund um Anlageberatung, Financial Planning und Portfoliomanagement anbieten. Unsere Software ist modular gebaut, sodass der Finanzdienstleister sie schnell und einfach auf seine Prozesse, Investmentprodukte und -strategien sowie sein Service Modell anpassen kann. Sie hat dabei sowohl ein Frontend für den Berater, den Portfoliomanager und das Management als auch eine API-Schnittstelle mit Templates, die der Finanzdienstleister in das Frontend für seinen Kunden einbauen kann.

Ihr habt Euren Sitz in Frankfurt am Main, aber auch einen Standort in Peru und der Ukraine. Wieso habt Ihr Euch für mehrere Standorte entschieden und warum gerade für diese?

In Frankfurt sitzen unser Produktmanagement, Solution-Team sowie unser Marketing und Vertrieb. Dies sind heute etwas über 30 Mitarbeiter. Hier ist Frankfurt für einen Anbieter von Software für Finanzdienstleister einfach der beste Platz. Viele unserer europaweit ansässigen Kunden haben einen wichtigen Standort oder sind zu Anlässen regelmäßig in Frankfurt.

Ukraine und Peru sind Standorte für die Entwicklung. Beide Länder haben ein deutlich besseres Angebot an guten und verfügbaren Entwicklern im Vergleich zu Deutschland. Hauptkriterium für die Standorte waren persönliche Kontakte zu den Führungskräften der lokalen Teams.

 

Ihr habt es 2017 unter die Finalisten beim STEP Award geschafft. Wie hat sich Euer Unternehmen seither weiterentwickelt und was ist Euer aktueller nächster „Step“?

Sehr gut. Wir wachsen weiter stark im Segment der großen Banken und Privatbanken. Aktuell befinden wir uns im Go-To-Market in weiteren europäischen Ländern. 2018 kamen bereits über 30% der Umsätze nicht mehr von deutschen Kunden. Mit Fokus auf Deutschland erweitern wir gerade unsere Kundenbasis auf Versicherungen und Vertriebsorganisationen.

In der Produktentwicklung liegt der Fokus darauf, unser Produkt so generisch zu bauen, dass Finanzdienstleister dieses auch mit sehr unterschiedlichen Prozessen und Produkten binnen weniger Monate oder gar Wochen einführen können.

Ein weiteres Wachstumsthema sind unsere Ventures. Mit Fincite Ventures haben wir zudem eine Beteiligungsgesellschaft aufgebaut, die mittlerweile an sieben sehr aussichtsreichen Start-ups beteiligt ist. Wir arbeiten hier mit starken Gründern zusammen. Dazu zählen u.a. ehemalige Führungskräfte von Goldman Sachs, BCG und ehemalige Vorstände von Banken. 2019 haben die ersten unserer Ventures eine zweistellige Millionenbewertung erreicht. Zwei bis drei weitere Ventures möchten wir in diesem Jahr noch starten.

 

Du willst mehr über Fincite erfahren? www.fincite.de

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Wenn Bierliebhaber flügge werden und selber brauen

Interview mit Joachim Amrhein und Dominik Pietsch, den Gründern der Brauerei Flügge in Frankfurt am Main

Rechtzeitig zum “Internationalen Tag des Bieres” (2. August 2019) hatten wir die Gelegenheit, mit den Gründern der in Frankfurt ansässigen Brauerei “Flügge” zu sprechen. Dominik, der ursprünglich so gar nichts mit Bier (außer trinken) zu tun hatte, kam durch ein Brauseminar während eines Junggesellennenabschiedes 2015 auf den Geschmack. Zwei Jahre und viele Experimente später war es soweit Dominik und Joachim gründeten die Brauerei “Flügge”, deren Hauptaugenmerk auf “wilde Biere” liegt.

Habt Ihr bei einem Bier zusammengesessen und dabei festgestellt, dass Euch bestimmte Biersorten auf dem Markt fehlen oder was war der Auslöser, dass Du gemeinsam mit Dominik die Brauerei Flügge gegründet hast?

Joachim: Ein gemeinsamer Bekannter hat mir recht lange von Dominiks Bieren vorgeschwärmt und irgendwann habe ich die probiert. Dominik und ich kannten uns bis dahin gar nicht. Ich fand die Biere einfach super lecker und wollte dann auch Dominik kennenlernen. Danach ging alles irgendwie relativ schnell. Also, uns war schnell klar, dass diese Biere (mindestens) den deutschen Markt bereichern sollten.

 

Wie entstehen bei Euch neue Biersorten und wie viele kommen dann tatsächlich auf dem Markt?

Joachim: Dominik hat als Brauer ständig neue Ideen, über die wir uns dann gemeinsam austauschen. Wir haben beide recht konkrete Vorstellungen davon, was ein gutes Bier ausmacht und welche Sorten bzw. Stile innerhalb unseres Portfolios Sinn machen.

Dann starten Testreihen/-sude mit Verkostungsrunden. Da sind dann auch gerne Leute aus unserem Umfeld dabei.

Wie viele Biere habt Ihr im Moment im Sortiment und habt Ihr eine persönliche Lieblingsbiersorte?

Dominik: Wir haben derzeit vier “Stammbiere”, wobei wir aktuell zehn verschiedene Sorten auf Lager haben. Insgesamt haben wir mittlerweile über 20 verschiedene Biere entwickelt.
Lieblingssorte Dominik: Fil – Johannisbeer Sauer (Stammbier)
Lieblingssorte Joachim: Mija – Pflaumen Saison (bald wieder erhältlich)

 

Ihr sagt ja über Euch selbst, dass Ihr gerne gegen den Strom schwimmt. Würdet Ihr sagen, dass das eine Charaktereigenschaft ist, die jeder Gründer mitbringen sollte? Oder gibt es bestimmte persönliche Eigenschaften, die das Gründen erleichtern?

Joachim und Dominik: Wir denken, dass man als Gründer auf jeden Fall ein mutiger Charakter sein sollte. Gegen den Strom schwimmen muss man selbstverständlich nicht. Aber man sollte Produkte anbieten, die das Marktsortiment bereichern. Dass man von seinem Produkt überzeugt sein sollte, versteht sich von selbst.

 

Nach den Erfahrungen, die Ihr selbst sammeln konntet: Habt Ihr Tipps, die Ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben möchtet?

Joachim und Dominik: Als Gründer einer Brauerei sollte man auf jeden Fall das eine oder andere Bier vertragen können.

 

Du willst mehr über die Brauerei Flügge erfahren? www.brauerei-fluegge.de

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Bild: © Julia Vogel

Sommer, Sonne, Sonnencreme – und Babyöl

Interview mit das boep-Gründerin Dr. Michaela Hagemann

Beginnen möchten wir unsere Interviewreihe mit dem jungen Mainzer Unternehmen „das boep“ – kurz für „das Babyölprojekt“. Dr. Michaela Hagemann ist zuerst Mutter und dann Gründerin geworden. Ähnlich wie andere Gründer ist sie auf ein Problem gestoßen und hat eine eigene Lösung entwickelt – ihre eigene Naturkosmetikmarke, die ihren persönlichen Anforderungen an Kinderpflegeprodukte entspricht. Wir hatten die Möglichkeit, ihr einige Fragen zu stellen.

Auf Eurer Website scheint es, als wäre die Gründung von das boep reibungslos verlaufen. War es tatsächlich so? Oder gab es auch einen Punkt während der Gründung, an dem Ihr ans Aufgeben gedacht habt?

Nein, das wirkt nur nach außen so, es war eine ziemliche Achterbahnfahrt. Natürlich ist es super, dass es uns nach 3,5 Jahren am Markt noch gibt und wir so breit vertreten sind, aber erst diesen Monat habe ich mit dem tollen Erfolg unserer Sonnencreme das Gefühl, dass es rund läuft. Bisher hatten wir viel Glück, ein richtiges Händchen für Zeitpunkte und Trends und haben wahnsinnig viel Mühe in unseren Markenaufbau gesteckt – das zahlt sich jetzt aus. Ans Aufgeben haben wir bisher nicht gedacht, dafür ist das Feedback zu positiv. Es bestärkt uns darin weiterzumachen.

 

Du sagtest mal, Naivität und Mut gehören zum Gründen dazu. Welche Eigenschaften sollten Gründer noch mitbringen?

Entscheidungsfreude und Geduld. Die Entscheidungsfreude braucht man, denn es gibt immer etwas zu entscheiden und niemanden mehr, der einem die Entscheidung und die damit verbundene Verantwortung abnimmt. Geduld ist meines Erachtens auch wichtig, besonders wenn man eine Marke aufbauen will. Das passiert nicht von heute auf morgen, gerade in einem hochemotionalen Segment wie unserem. Wie oft ging mir alles nicht schnell genug, wurde mir flau, wenn ich mir anschaute, was der Wettbewerb alles leistete. Aber am Ende zählt nicht das schnelle Wachstum, es sind die Wiederkäufer und Weiterempfehlungen, die nachhaltig zum Erfolg führen.

 

Wie schaffst Du es, Familie und Unternehmen unter einen Hut zu bringen? Welche Ratschläge kannst Du speziell Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Mein Mann und ich teilen uns die Kinderbetreuung gleichberechtigt auf und unsere Eltern springen zum Glück ein, wenn ich länger verreisen muss. Ich glaube fest daran, dass beide Elternteile ihre Karriere verfolgen können, ohne dass die Kinder zu kurz kommen. Dafür müssen aber auch die Männer Abstriche machen und ihren Job nicht vorne anstellen – Frauen dürfen gleichzeitig ihre eigenen Ambitionen nicht unterordnen. Daher mein Rat: Sucht Euch einen Partner, der das was Ihr macht, ehrlich unterstützt und lasst Euch nie ein schlechtes Gewissen einreden!

Du willst mehr über das boep erfahren?  >> www.dasboep.de.

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Bild: © Thomas Brod

Interview zum Weltfrauentag 2019

Interview mit der eXperience-Gründerin Diana Komugisha

Was inspiriert eigentlich unsere Gründerinnen? Das haben wir heute Diana Komugisha gefragt, Mitgründerin und Herzstück von eXperience.

Diana, gibt es eine Frau, die Dich beruflich und persönlich inspiriert?

Beruflich und persönlich inspirieren mich die Frauen in unseren Stabilisierungsgruppen, die an einer PTBS leiden und trotz dieser Bürde kämpfen und nicht aufgeben.

 

Welche Tipps möchtest du anderen Gründerinnen mitgeben?

Wichtig ist, dass man mit Ambition und Passion dabei ist. Denn wenn man liebt, was man macht, fühlt es sich nicht wie Arbeit an. Außerdem lege ich den Gründerinnen ein ausgewogenes Achtsamkeitstraining ans Herz, um mögliche Burnouts zu vermeiden.

Du willst mehr über eXperience erfahren?  >> www.experience-ptbs.de.

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Holt Euch das Handbuch: Startup Navigator

Heute schon gegründet? So geht Startup!

Startup Navigator – das Erfolgstool nachvollziehbar und systematisch erläutert, mit einem großen Fundus an Bildmaterial aus realen Anwendungsprojekten und Fallstudien. Für alle Gründerinnen und Gründer! Mit praktischem Poster zum Herausnehmen.

Geschäftsideen gibt es wie Sand am Meer. Oft zerbröseln diese aber, wenn man sie an den Markt bringt und sie sich schlicht nicht rechnen. Was unterscheidet aber gute von schlechten Ideen? Erfolgreiche Startups sind keine Magie! Jeder kann mit dem „Startup Navigator“ lernen, wie man erste Konzepte erfolgreich in die Tat umsetzt. Dieses Tool wurde über Jahre an der Universität St.Gallen mit erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern entwickelt. Bei der Anwendung des Navigators entsteht ein einzigartiges Startup aus den persönlichen Stärken jedes einzelnen Entrepreneurs heraus, der sich das Wissen unternehmerischer Methoden zu eigen macht und seine Idee systematisch wie die Profis entwickelt.

Das Autorenteam aus erfahrenen Praktikern und Forschern hat ein Handbuch für den direkten Einsatz des Startup Navigators geschrieben. Gründerinnen und Gründer, die Methoden des Navigators erfolgreich angewendet haben, führen den Leser anschaulich und unterhaltsam durch die einzelnen Schritte des Startup-Prozesses.

Biblios:
Dietmar Grichnik, Manuel Heß, Diego Probst, Torben Antretter, Britta Pukall
Startup Navigator
Das Handbuch
284 Seiten, Paperback
29,90 € (D), 30,80 € (A)
ISBN: 978-3-95601-221-1
ET: Januar 2018

Hier holt Ihr Euch den Startup Navigator: https://fazbuch.de/produkt/startup-navigator/

Studien und Publikationen

Studie
Bild Deutscher Startup Monitor

Deutscher Startup Monitor 2018
Start-up-Ökosystem etabliert sich als bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland

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Studie
Bild Studie Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge
in Deutschland
2018 bis 2022

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Studie
Bild Bitkom Studie

Bitkom Startup Report 2018


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Top-50-Start-ups-2018-und-Wettbewerbe-Infografik

170 Gründerwettbewerbe
im Vergleich

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